Aracaria - Biodynamic Farm - Mullumbimby
Johann Wolfgang von Goethe - METAPHORPHOSOS OF PLANTS - 8

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We observe in many plants that one node springs from the other. In the stems of the cereals, grasses and reeds, whic are closed from node to node, this is obvious; but it is not s obvious in plants whose centre is hollow throughout or fille with pith, that is, with loose cellular tissue. But the supposed important functions of the pith or "marrow" being now on good ground called into question, and the impulsive and productive power once claimed for it being today attributed to the inner side of the second rind, the so-called cambium, we can now more easily understand that a more highly situated node, developing as it does from a preceding one and receiving the juices from it in a finer and more highly filtered condition, benefits from the operation of the intervening leaves and will therefore develop all the more perfectly and in its turn transmit more elaborated juices to its own leaves and eyes.
Wir bemerken bei mehreren Pflanzen, daß ein Knoten aus dem andern entspringt. Bei Stengeln, welche von Knoten zu Knoten geschlossen sind, bei den Cerealien, den Gräsern, Rohren, ist es in die Augen fallend; nicht ebensosehr bei andern Pflanzen, welche in der Mitte durchaus hohl und mit einem Mark oder vielmehr einem zelligen Gewebe ausgefüllt erscheinen. Da man nun aber diesem ehemals sogenannten Mark seinen bisher behaupteten Rang, neben den andern inneren Teilen der Pflanze, und wie uns scheint, mit überwiegenden Gründen, streitig gemacht (Hedwig, in des Leipziger Magazins drittem Stück.), ihm den scheinbar behaupteten Einfluß in das Wachstum abgesprochen und der innern Seite der zweiten Rinde, dem sogenannten Fleisch, alle Trieb- und Hervorbringungskraft zuzuschreiben nicht gezweifelt hat: so wird man sich gegenwärtig eher überzeugen, daß ein oberer Knoten, indem er aus dem vorhergehenden entsteht und die Säfte mittelbar durch ihn empfängt, solche feiner und filtrierter erhalten, auch von der inzwischen geschehenen Einwirkung der Blätter genießen, sich selbst feiner ausbilden und seinen Blättern und Augen feinere Säfte zubringen müsse.
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In so far as the fluids are in this way constantly drained away and purer ones introduced, and the plant gradually develops into a more perfect condition, it attains the end ascribed to it by Nature. At length we see the leaves perfectly developed in size and form, and soon become aware of a fresh phenomenon, which tells us that the period we have observed so far is over, and that a second one is approaching, namely that of the flower.
Indem nun auf diese Weise die roheren Flüssigkeiten immer abgeleitet, reinere herbeigeführt werden, und die Pflanze sich stufenweise feiner ausarbeitet, erreicht sie den von der Natur vorgeschriebenen Punkt. Wir sehen endlich die Blätter in ihrer größten Ausbreitung und Ausbildung, und werden bald darauf eine neue Erscheinung gewahr, welche uns unterrichtet: die bisher beobachtete Epoche sei vorbei, es nahe sich eine zweite, die Epoche der Blüte.
CHAPTER III -TRANSITION TO THE FLOWER
Übergang zum Blütenstande
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The transition to the flowering condition takes place with greater or lesser rapidity. In the latter case we shall usually notice that the stem-leaves begin to contract once more from the periphery inward, and especially to lose their manifold outer incisions. On the other hand, they tend to spread out more or less where with their lower parts they are attached to the stem. At the same time we see that the spaces between the nodes of the stem become, if not perceptibly longer, at least more slender and more delicately formed in comparison with the preceding state.
Den Übergang zum Blütenstande sehen wir schneller oder langsamer geschehen. In dem letzten Falle bemerken wir gewöhnlich, daß die Stengelblätter von ihrer Peripherie herein sich wieder zusammenzuziehen anfangen, besonders ihre mannigfaltigen äußern Einteilungen zu verlieren, sich dagegen an ihren untern Teilen, wo sie mit dem Stengel zusammenhängen, mehr oder weniger auszudehnen; in gleicher Zeit sehen wir wo nicht die Räume des Stengels von Knoten zu Knoten merklich verlängert, doch wenigstens denselben gegen seinen vorigen Zustand viel feiner und schmächtiger gebildet.

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